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Trauma ist nicht das Ereignis selbst, sondern die Wunde, die als Folge eines überwältigenden Erlebnisses im Menschen zurückbleibt. Diese Wunde ist nicht nur psychisch. Sie zeigt sich im Körper, im Geist, im Nervensystem und im Gehirn. Traumatische Erfahrungen sind deshalb nicht einfach vergangen. Sie wirken weiter, oft unbewusst, als emotionale, körperliche und innere Zustände.

Das bedeutet: Auch wenn wir wissen, dass etwas vorbei ist,  kann unser Inneres weiterhin so reagieren, als wäre die Gefahr noch gegenwärtig.

Gestreifte Lichtschatten

Traumafolgen zeigen sich oft nicht dort, wo wir sie erwarten, sondern mitten im Alltag. Leise, subtil und doch tiefgreifend.

 

Mögliche Ausdrucksformen sind:

- Angst oder diffuse innere Unruhe ohne klaren Anlass

- das Gefühl, ständig wachsam oder „auf der Hut“ zu sein

- schnelle Überforderung oder Reizbarkeit

- Rückzug, Erstarrung oder innere Abwesenheit

- Schwierigkeiten mit Nähe, Vertrauen oder Abgrenzung

- körperliche Spannungen, Erschöpfung

- psychosomatische Beschwerden

- wiederkehrende Muster im Denken, Fühlen und Verhalten

 

Funktionierst du nach aussen gut und spürst innerlich dennoch, dass etwas nicht wirklich zur Ruhe kommt?

 

 

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Traumaintegration

Ein sanfter Integrationsprozess

Verbindung von Körper, Psyche und Bewusstsein

In der Trauma Therapie verbinde ich die körperorientierte, traumasensible Begleitung nach Somatic Experiencing achtsam mit der Ayurveda-Psychologie und ausgewählten achtsamkeitsbasierten Elementen.

Mir ist wichtig zu betonen:  Traumaintegration geschieht nicht allein über Verstehen oder Analyse.
Sie entsteht dort, wo Körper, Emotionen und Bewusstsein wieder in Kontakt kommen. Ich begleite deshalb erfahrungsorientiert und ressourcenstärkend, mit dem Ziel, dass Menschen wieder mehr Sicherheit, Stabilität und Selbstregulation im gegenwärtigen Moment erleben können.

Vom Denken
ins Spüren

Ich verstehe diesen Weg als einen Kopf–Herz–Körper-Prozess.

Im Mittelpunkt stehen: Wahrnehmung statt Überforderung, Verlangsamung statt Druck, Integration statt Überwältigung. Nicht das Wiedererleben des Traumas steht im Fokus, sondern das Erleben von Sicherheit im Hier und Jetzt. Von dort aus kann sich das Nervensystem Schritt für Schritt neu organisieren und alte Muster dürfen sich allmählich lösen. Ich verstehe diesen Weg nicht als schnelle Lösung, sondern als achtsamen Transformationsprozess, der Zeit, Mitgefühl und Präsenz braucht.

Erfahrungsbasiertes
Begleiten

Ich begleite nicht aus rein theoretischer oder fachlicher Perspektive. Mein eigener Lebensweg, geprägt von Krankheit, chronischem Stress und tiefgreifenden inneren Prozessen, hat mich zu den Erkenntnissen geführt, mit denen ich heute wirke.

Diese persönliche Erfahrung ist ein wesentlicher Teil meiner Herangehensweise.

Sie prägt meine Haltung von: Mitgefühl, Achtsamkeit, Respekt vor den individuellen Grenzen jedes Menschen.

Ich verstehe mich nicht als jemand, der „repariert“, sondern als jemand, der Räume öffnet und hält, in denen Selbstregulation, innere Stabilität und nachhaltige Veränderung möglich werden.

Zeit & Raum
für den Prozess

Eine reine Trauma-Therapie-Sitzung dauert zwischen 75 und 90 Minuten.
Allfällige Vor- und Nachbereitung sind nicht in der Sitzungszeit enthalten.

Der Verlauf ist ein persönlicher Prozess, der sich nach deinem Tempo und deinen Bedürfnissen richtet.
Gerne klären wir gemeinsam, wie ich dich am besten unterstützen kann.
Manchmal erscheint eine Kombination verschiedener Therapiemethoden als sinnvoll, dann können Sitzungen entsprechend länger dauern als 90 Min.

Abschluss
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Trauma ist Teil unserer Geschichte, doch es definiert nicht, wer wir sind.
Auch in Zeiten von Schmerz und Unsicherheit trägt jeder Mensch innere Ressourcen. In der Arbeit mit Trauma geht es darum, diese wiederzuentdecken – als stille Begleiter im Alltag, als Anker in schwierigen Momenten. Hier darf alles gesehen werden: Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken.
Ein sicherer Raum, in dem du dich selbst spürst, eröffnet neue Perspektiven. Leise, behutsam und kraftvoll zugleich.

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